September 2025
In diesem Monat standen zwei besondere Ereignisse an. Zum einen haben wir uns an ein grossen Brückenbau-Projekt gewagt. Dieses dient der Erreichbarkeit der Farm auch während der Regenzeit. Aber viel wichtiger ist der Umstand, dass mit dieser Brücke zahlreiche grössere und kleinere Dörfer ebenfalls nicht von der Aussenwelt abgeschnitten werden.
Darüber hinaus hatten wir hohen Besuch. Vertreter einer der führenden Banken in Tansania wollten sich von dem Projekt persönlich vor Ort überzeugen. Bereits jetzt können wir sagen – sie waren schwer beeindruckt.
Das sind wir auch. Und zwar davon, wie gut sich die jungen Pfefferpflanzen im Wald entwickeln.



Bevor man das aber sehen kann, muss zuerst die Farm erreicht werden. Und weil das immer mehr Menschen möchten, war es nötig ein Farm-Gate zu errichten. Eine kleine Station mit Schlagbaum und Wärterhäuschen. Das entstand im September.


Wie bereits erwähnt war das aber beileibe nicht die einzige Baumassnahme. Wir haben neben den permanenten Fortschritten beim Strassen- und Wegebau auch eine wichtige Brücke errichtet.




Beim Vorbeifahren wird die Dimension noch deutlicher.
…vor allem, wenn man im Vergleich dazu die alte Brücke sieht.
So war es auch kein Problem, dass uns die Investment-Beauftragten einer grossen tansanischen Bank besuchten. Wanderstiefel statt Lederschuhe, Freizeithemd statt Krawatte, waren auch für diese Herren eine willkommene Abwechslung.

















Ich möchte nachfolgend noch ein Video aus der Setzlingsstation zeigen. Es dokumentiert die Ergebnisse und Fortschritte unserer eigenen Forschungsabteilung. Für gewöhnlich werden die Pfeffer-Setzlinge aus Stecklingen gezogen. Diese sind im Vordergrund des Videos zu sehen. Auch wenn der Kameraschwenk recht schnell ist, lässt sich erahnen, dass längst nicht jeder Jiff-Pot gefüllt ist. Rund 10-20 Prozent der Stecklinge bilden keine ausreichenden Wurzeln. Daher haben wir begonnen mit Pfeffersamen zu arbeiten. Das sieht man später im Bild, wo die Jiffy-Pots offenbar leer sind. Doch genau diese entwickeln sich prima. Die Mortalität geht gegen Null. Dafür dauert die Aufzucht rund sechs anstatt mit Stecklingen nur 3 Monate. Wenn wir beide Systeme kombinieren, haben wir ein perfektes Wachstumsergebnis und können auch bei zeitlichen Planung flexibler agieren.
Und so sieht dann ein Business-Meeting auf der Farm aus. Etwas anders als in einem Konferenzraum in Daressalaam.