Oktober 2025
Heute schauen wir nicht nach Mlimba, sondern nach Morogoro. Hier ist der Hauptsitz des Unternehmens. Das Grundstück ist fast 2.000 Quadratmeter gross. Darauf befindet sich ein Haus mit drei Zimmern, in dem Maurice, der Geschäftsführer wohnt. Im Nebengebäude ist das Büro mit Verwaltung und Besprechungszimmer. Und dann gibt es einen Garten, naja oder so etwas ähnliches. Auf jeden Fall stehen dort einige Bäume. Und an einem davon haben wir vor drei Jahren zum Test einen Pfeffer-Setzling gepflanzt. Der Baum ist jetzt bekannt als „Mlambi-Tree“. Und er macht seinem Namen alle Ehre.
Bereits nach 2 Jahren gab es eine kleine Ernte von knapp 600gr frischem Pfeffer. Das entspricht etwa 200gr getrocknetem, schwarzen Pfeffer. Im dritten Jahr sind es nach Schätzung von Maurice ca. 5 bis 6 Kilogramm. Schauen wir, was die Waage sagt.
Alle freuen sich ausgelassen, dass es fast 7 kg frischer Pfeffer sind. Bei einem Trocknungsverlust zwischen 65% und 70% bedeutet das 2 bis 2,5 kg schwarzer Pfeffer im dritten Jahr. Unsere Prognose geht von „nur“ 0.5 kg im Durchschnitt aus. Im Jahr 4 sollten es dann 1,5 kg sein und erst im Jahr 6 werden rund 2,5 kg Pfeffer prognostiziert. Natürlich ist ein einzelner Baum nicht repräsentativ. Doch er zeigt eindrücklich, welches Potential dieses Projekt birgt. Sehr eindrücklich sieht man das in nachfolgendem Video. Das ist eine kleines Regenwald-Pfeffer-Projekt im Nordosten. Hier bringen die Bäume bis zu 30kg Pfeffer im Jahr.