November 2025

Um euch einen Überblick zu verschaffen, wie die Farm aussieht, produzieren wir von Zeit zu Zeit semiprofessionelle Videos, die einen guten Eindruck verschaffen können. Hier haben wir eine Fahrt durch die Farm aufgenommen und mit geographischen Punkten markiert, wo es Besonderheiten gibt. Wichtig war, dass wir das noch vor Beginn der Regenzeit gemacht haben.

Fahrt durch die Pfeffer-Farm

Um die Farm genau zu bestimmen, werden an den markanten Eckpunkten vom Topographen des Agrarministeriums entsprechende Wegsteine gesetzt.

Auf der offenen Fläche ist das noch ganz einfach. Komplizierter wird es, wenn der errechnete GPS-Punkt mitten in einem Fluss oder einem Bachbett liegt. Egal, dann wird er einfach ein wenig freihändig gesetzt. This is Africa…

Wichtig ist nur dass der Markierungsstein richtig gesetzt und verankert wird.

Richtig fixieren? Klar das machen wir. Dreimal kräftig mit dem Gummistiefel drauftreten. Wie gesagt… …this is Africa.

Zurück auf der Farm sind wir nun im Bereich der Setzlingsstation. Zwischen der Baumschule und dem landwirtschaftlichen Gartenbau ist einer der wichtigsten Bereiche der ganzen Farm.

Nein. Ich meine nicht die Zimtbäume im Vordergrund, sondern den Fussballplatz im Hintergrund. Wenn nicht Fussball geschaut wird, dann wird Fussball gespielt.

Es ist faszinierend zu sehen, wie das ganze Jahr irgendetwas wächst und gedeiht. Aktuell sind gerade der Kohl und die Bananen reif. Aber nicht nur die. Auch die Setzlinge für Gewürznelken können jetzt gepflanzt werden, wie das Video zeigt.

In der Baumschule werden die Pfeffersetzlinge auf ihren Reifegrad geprüft. Wenn sie bereits bereit für die Pflanzung sind, aber die Zeit dafür noch nicht reif, dann werden die Jiffy Pots angeritzt, damit die Wurzeln Luft erhalten. Wenn die Setzlinge schon zu gross sind, dann werden die Spitzen gekappt.

Und zum Schluss für heute noch ein kurzer Blick auf die Setzlingsstation für Gliricidia. Das sind Bäume, die sich als Träger hervorragend für Pfeffer eignen. Auf den Freiflächen der Farm werden diese gepflanzt und schon nach zwei Jahren bilden sie genügend Äste und bieten vor allem ausreichend Schatten, dass der Pfeffer dort wachsen und gedeihen kann.

Und jetzt beten wir zu Petrus und bitten für eine erfolgreiche Regenzeit.