März 2026

Der März begann verheissungsvoll, doch dann passierte leider etwas Schreckliches. Doch fangen wir mit dem Guten an. Die Produktion der Stassenschilder konnten wir Anfang März doch noch fertigstellen. Eine Herzensangelegenheit, denn es galt vor allem zwei Schilder zu produzieren, die besonderen Menschen gedwidmet sind. Zum einen ist das Wolfgang Ruch Stuttgart und zum zweiten das Team vom Bonihorst, der Kultbar auf Melchsee-Frutt. Sie haben sich in besonderer Weise für das Projekt engagiert und daher hatten alle beschlossen, diesen eine eigene Strasse zu widmen.

Wir konnten die Schilder nicht nur produzieren, sondern auch aufstellen.

Weil es das Wetter zuliess, haben wir sogar noch begonnen ein neues Haus für den Farmmanager zu bauen. Ein wenig vom Hauptcamp entfernt, damit er seine Ruhe haben kann und dazu mit fantastischer Aussicht.

Hier sehen wir die Inspiration und den Beginn der Umsetzung im Tansania-Style.

Zuerst erreichte uns am 10. März die Nachricht, dass aufgrund von extremen Regenfällen in den Bergen die Strasse zwischen Milumi und Ifakara unpassierbar geworden ist. Aber wenigstens würde man mit dem Zug bis Mlimba kommen und von dort mit dem Auto weiterfahren können.

Und dann erwischte es am 11. März unsere Plantage, genauer gesagt die Setzlingsstation und alles anderer drumherum. Hier das Vorher-Nachher-Video.


Nicht nur, dass alles zerstört war, es bedeutet auch einen Schaden von fast einer Viertelmillion Dollar.

Und jetzt kommts. Schaut euch das nächste Video an und schaltet die Ton ein.

Man könnte meinen, wenn man das Gelächter hört, dass es den Menschen egal ist. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Man lässt sich auch durch eine solche Katastrophe die Lebensfreude nicht nehmen, spuckt in die Hände und baut es wieder auf. Ganz nebenbei sei gesagt, dass alle Mitarbeiter verstehen, dass das auch finanziell eine schwierige Situation ist und alle haben auf den halben oder sigar den ganzen Monatslohn verzichtet, um ihren Beitrag zu leisten, dass es weitergeht. Davor kann man nur den Hut ziehen und Respekt zollen.

Wir waren aber natürlich nicht die einzig Betroffenen. Hier wurde eine der wichtigsten Brücken zerstört, weil diese zahlreiche Dörfer mit Ifakara verbindet.

Doch Ifakara ist ohnehin im wahrsten Sinne des Wortes abgesoffen. Hier ein kurzes Video vom 26. März bei der Fahrt durch die Hauptstrasse von Ifakara. Mit dem Auto? Nein…..