Juli 2026

Nach dem Ende der Regenzeit freuen sich die Mitarbeiter wieder auf mehr sportliche Aktivitäten. Es formierte sich ein eigener Lauftreff…

…der am 20. Juni am Morogo-City-Run teilnahm…

Und alle haben erfolgreich die 10 Kilometer Distanz absolviert.

Aber es gab nicht nur Spass in Morogoro, sondern auch Arbeit in Daressalam. Zum ersten Mal wurde das Pfefferprojekt und mit ihm natürlich die entsprechenden Kostproben, auf der grössten Handelsmesse von Tansania, der Saba Saba Trade Fair in Daressalam vorgestellt. IRAD war als landwirtschaftliches Vorzeigeunternehmen der Region Morogoro eingeladen.

Natürlich gilt das Hauptaugenmerk aber unserem Pfefferprojekt. Und tatsächlich zeigen sich schon die ersten Erfolge. Pfeffersetzlinge die im vergangenen Jahr gepflanzt wurden, sind gut angewachsen. Aber nicht nur das. Bei genauer Betrachtung lassen sich die ersten Pfefferblüten erkennen. Das bedeutet, dass schon im kommenden Jahr die ersten Pfefferkörner ausgebildet werden. Von einer echten Ernte wird man noch kaum sprechen können, aber viel wichtiger ist die Tatsache, dass wir genau am richtigen Ort sind „wo der Pfeffer wächst“.

Damit die Expansion auch in Zukunft weitergeht, wird auch die Setzlingsstation wieder aufgebaut. Nicht mehr in voller Grösse. Vielmehr diversifiziert an meherern Standorten.

Noch in diesem Jahr sollen allein 200.000 neue Gliricidia-Bäume gesetzt werden. Diese sind als Trägerbäume für Pfeffer gedacht. Überall wo es im Wald Lücken, Lichtungen oder sonstige ungenutze Fächen gibt, sollen diese mit Gliricidia-Bäumen neu bewaldet werden.

Ausserdem werden in einer weiteren Station neben Pfeffersetzlingen auch Setzlinge für 50.000 Nelkenbäume, 10.000 Kakaobäume und andere Sorten gezogen.

Ingwer wurde schon erfolgreich gepflanzt.

Die ersten Wurzeln mit Gewichten von bis zu 2 Kilo konnten erfolgreich geerntet werden. Doch sie dienen als Träger für neuen Ingwer. Noch in diesem Jahr erwarten die Experten eine Ernte von rund 4 Tonnen. Ein Teil davon dient der Selbstversorgung, denn Ingwer-Tee gilt als ausgesprochen gesund. Aber ein Teil davon kann bereits auch kommerziell verwertet werden.

Auch der Anbau von Kurkuma ist vielversprechend…

…ebenso wie die Zimtbäume, die an der Kreuzung zur Wolfgang-Ruch-Road gepflanzt wurden..

Die Bananen die an verschiedenen Orten wachsen sind jedoch tatsächlich ausschliesslich für den Eigenbedarf.

Nelken sind hingegen auch unter kommerziellen Aspekten interessant. Sie werden schon bald signifikante Zusatzeinkommen generieren. Sie werden an verschiedenen Orten innerhalb der Farm angebaut.

Aber nicht nur die Menschen fühlen sich hier wohl. Auch Teile der „Big Five“ kommen regelmässig zu Besuch, wie man am Büffel-Kot entlang der Strasse feststellen kann.

Doch selbst dieser findet noch Verwendung. Als Spezial-Dünger für ein ausgewähltes Nelkenfeld. Wir sind gespannt, wie sich dieses entwickeln wird.

Um die gesamte Fläche bewirtschaften zu können, müssen die internen Strassen und WSege nicht nur laufend instandgehalten werden, vielmehr wird das Wegenetz ständig erweitert und ausgebaut.

Dabei gibt es überraschend auch neue Ausblicke…

…und wir haben neue Naturschönheiten entdeckt.

A propos Schönheit. Das Schönste für heuten haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben. Der Gesamtverantwortliche für die Farm, Alex Maiga Malima, wird heiraten. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft.